Medfluencer-Kritik: Darf man mit Gesundheit Geld verdienen? #314

Ein Zuhörer wirft uns nach unserer letzten Folge vor, bei der Medfluencer-Kritik zu milde geurteilt und zu schlecht recherchiert zu haben – Grund genug, noch mal ehrlich draufzuschauen. In dieser Folge geht es um die Frage, die dahintersteckt: Darf man im Gesundheitswesen überhaupt Geld verdienen? Wir sprechen über Alina und das Video von Marvin Wildhage, über Jones, das Blutwerte-Buch mit Christian Wolf und die teuren Pieks-Produkte und darüber, warum Prävention und Longevity meistens genau die Leute erreichen, die eh schon gesund leben. Dazu ein Medifact über das mobile CT auf dem Oktoberfest – und wie es die Münchner Kliniken vor dem Kollaps bewahrt.

Küchenmedizin-Podcast

In dieser Folge…

  • Lucas ist stellvertretend ins TikTok-Game eingestiegen – automatisierte Podcast-Clips, 7.000 Follower und plötzlich sprechen einen Oberärzte drauf an
  • Medifact: Das „Wiesn-CT“ auf dem Oktoberfest – 205 Patienten, 11 Hirnblutungen, 23 Mittelgesichtsfrakturen und deutlich weniger unnötige Klinik-Einweisungen
  • Kritischer Zuhörerkommentar: War unser Urteil zur Medfluencer-Debatte zu milde und schlecht recherchiert? Warum Medfluencer-Kritik für uns nicht heißt, „voll draufzuhauen“ – und warum viele im Netz genau das sehen wollen
  • Pieks, Jones und Christian Wolf: Darf man mit Blutwerten und Longevity Geld verdienen – und wo fängt Angst-Marketing an?
  • Sozioökonomische Faktoren, Lipoprotein(a) und die Frage, ob Prävention nur die erreicht, die eh schon gesund leben

Weitere Links & Quellen