Kind im Auto vergessen – warum das Gehirn das zulässt #315

Wie kann man sein eigenes Kind im Auto vergessen? Nach einem tragischen Fall bei Stuttgart hat Justin genau das recherchiert – und die Antwort ist unbequemer, als man denkt. Drumherum: der ganz normale Wahnsinn dreier Nachtdienste, von Justins bislang schlimmster Nacht überhaupt bis zum 3:30-Uhr-Anruf wegen altbekannter Rückenschmerzen – wenige Stunden vor dem Urlaubsflug. Dazu konventionelles vs. Videolaryngoskop-Intubieren, ein axillärer Plexus, der einfach nicht anschlagen wollte, und die Frage, wie man PJler in der Chirurgie bei Laune hält. Und am Ende der Machtkampf im Kopf zwischen Gewohnheit und Vorsatz – plus die Frage, warum das „Forgotten Baby Syndrome“ streng genommen gar keine Diagnose ist.

Küchenmedizin-Podcast

In dieser Folge…

  • Drei Nachtdienste, zwei Extreme: Lucas‘ größter Aufreger – der 3:30-Uhr-Anruf wegen Rückenschmerzen kurz vor dem Urlaubsflug
  • Regionalanästhesie-Alltag: ein axillärer Plexus, der 20+ Minuten zum Anschlagen brauchte, und warum Klinik und Ultraschallbild eben nicht immer zusammenpassen
  • Konventionell vs. Videolaryngoskop
  • PJ in der Anästhesie: wie man Studierende, die keinen Bock auf die Pflicht-Chirurgie haben, trotzdem fair durch die Zeit bringt
  • Medifact: Wie kann man ein Kind im Auto vergessen? Der Machtkampf zwischen habituellem (Gewohnheits-) und prospektivem Gedächtnis

Weitere Links & Quellen